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Tage der Rache 

 11. November 2020

von  Matthias Matussek

Der linke Mob feiert die noch längst nicht bestätigte Niederlage von Donald Trump wie ein Revolutionsspektakel

Diese Szenen eines aufgehetzten Mobs, das auf die Puppe eines US-Präsidenten mit Baseballschlägern einprügelt, kennt man normalerweise nur von der Westbank oder dem Gaza-Streifen, wenn sich palästinensische Aktivisten mal wieder kamerawirksam über die westliche Großmacht aufregen, doch diese hier stammen nicht aus Ramallah, sondern aus demokratischen US-Metropolen wie Philadelphia oder Los Angeles.

Es handelt sich bei der Puppe um eine Trump-ähnliche, und bei den Demonstranten um verhetzte Demokraten-Wähler im Rausch des Sieges. Vor dem Weißen Haus haben Anarchisten eine Guillotine aufgebaut und köpfen eine Trump-Puppe. Alles da spricht für Rache – aber nicht ganz begreifbar ist auf den ersten Blick, wofür sie sich rächen wollen: Über eine unter Trump enorm robuste Wirtschaft? Dafür, dass Trump von mehr Schwarzen gewählt wurde als irgendein Kandidat bei jeder anderen Wahl seit den 60er Jahren, also das Vorurteil widerlegend, er sei ein Rassist?

Dafür, dass ihn mehr Frauen aller Hautfarben wählten als beim letzten Mal, ja, dass er in der popularvote 7 Millionen Stimmen mehr erhielt als bei letzten Mal, oder dass der republikanische Senat gehalten und das House um sieben höchst diverse republikanische Kongressabgeordnete (Schwarze, Latinos, Frauen) bereichert wurde?

Man kann, das erwähnte Gabor Steingart nach der Wahl augenreibend, auf roten Trump-Staaten quer durch die USA reisen ohne auch nur einen einzigen blauen (Biden)-Staat zu betreten. Rache vielleicht dafür?

Oder dafür, dass Trump den Nahen Osten ein erhebliches Stück dem Frieden näher gebracht hat, was selbst unser Außen-Heiko anerkennen musste, auch wenn er gleichzeitig darüber psalmodierte, wie sehr er schätzte, dass nun mit einem Präsidenten Biden Friede beim großen transatlantischen Nachbarn einkehren werde?

Überhaupt ist es rätselhaft, wie vieles, was die nach dieser Wahl komplett verwirrten Kommentatoren, die einen Biden-Erdrutsch-Sieg voraussagten, in der Mainstream-Presse wie der FAZ nun von sich geben: nämlich dass ausgerechnet mit dieser umstrittenen Wahl, in der es so viele Anzeichen von Betrug in demokratischen Hochburgen (fehlerhafte Software, Wahlzettel nach dem Stichtag, Anweisungen zur Fälschung an die Auszähler) gab und die derzeit den FBI und die Gerichte beschäftigt, dass ausgerechnet diese Wahl „heilen“ oder „versöhnen“ könne?

Wie wenig das hinhaut, zeigt sich in den eingangs zitierten Hassorgien des linken Mobs in den Straßen demokratisch verwalteter Metropolen.

Dass Trumps Bemühungen, diese Wahlen in verschiedenen Bundesstaaten auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüfen zu wollen, sofort als undemokratisch, ja als „Hausbesetzung“ (das neue Spiegel-Cover) diffamiert werden, kann nur als beißende Satire gegen den Außenseiter verstanden werden, der die

Geschäfte stört. Immerhin ließen die Demokraten vom ersten Tag der Trump-Administration an nichts unversucht, dieselbe so schnell wie möglich aus dem Sattel zu heben, bis hin zu Impeachment-Verfahren.

Mit diesen höchstwahrscheinlich gefingerten Wahlen – wiederholt hatte Trump schon früh auf massive Manipulationsmöglichkeiten einer derart ausgeweiteten Briefwahl hingewiesen – sowie dem Kriegsgeheul und den Trump-Puppen-Keulern in den Straßen hat sich ein gar nicht so neuer Typus der woken Menschheitsbeglücker gezeigt: Einer, der mit seinen Gegnern nicht viel Federlesens betreibt. Eher vernichtet er sie, als eine Meinungsverschiedenheit zu ertragen, in einem gespenstischen totalitären Sog.

Und wer kennt sich darin besser aus als wir, die wir nach einer Umfrage Trump zu 41 Prozent für eine größere Gefahr für den Weltfrieden halten als den autokratischen chinesischen Parteichef Chi – es muss uns nur von Staatsmedien und gleich ausgerichteter Presse Non Stop eingebläut werden. Nicht vergessen dabei: Trump war der erste US-Präsident seit Dekaden, der KEINEN Krieg begonnen hat.

Tatsächlich lebte nicht Trump all die Jahre in einer alternativen Wirklichkeit, es waren seine Gegner.

Diese Gehirnwäsche kann man durchaus als linksfaschistisch bezeichnen, ja, es werden Vorbereitungen getroffen, die Trump-Sympathisanten und „Falschwähler“ zu markieren, um „Pannen“ wie ihn in Zukunft zu vermeiden.

Mit einem gewissen Erstaunen lässt sich auf Spiegel Online nachlesen, dass die linksradikale Alexandria Ocasio-Cortez aus der Bronx mit 17,3 Millionen Dollar fast doppelt soviel bigmoney für ihren Wahlkampf ausgeben konnte als ihr republikanischer Kontrahent – dass die Dems die Partei der Kleinen und die Reps die Partei der Reichen seien, ist eine seit Hillary Clinton wiederlegte Legende.

Aber nur noch mit Gruseln lässt sich weiter lesen, dass die Linksradikale AOC, wie sie von ihren Fans genannt wird, –  nun Listen anlegen lassen möchte von Trump-Sympathisanten.

Diese Feind/Freund-Bestimmung, die der als Hitlers Kronjurist bezeichnete Staatsrechtler Carl Schmitt in die politische Theorie eingeführt hat, gilt als faschistischer Grundton.

Doch das Feind/Freund-Schema wurde längst von links wiederbelebt, (es wurde im Stalinismus miterfunden) – ob man nun die Diffamierung von Konservativen durch den politmedialen Mainstream als „rechtsradikal“ und verfassungswidrig aussondert oder die Auslöschung von „unberechenbaren“ Positionen wie Monika Marons Entfernung aus dem Fischer-Verlag, also durch die „Cancel Culture“.

Die Linken aus den USA und unsere woken Menschheitsbeglücker nehmen sich da nicht viel.

Mit rückhaltlosen Auslöschungsfantasien kann mein einstiger Spiegel-Kollege Hasnain Kazim zitiert werden, der die Kampfzone auf Facebook erheblich ausgeweitet hat und mit so etwas wie dem Judenstern liebäugelt.

Er schreibt: „Richtig ist aber auch: In den USA gibt es mindestens 70 Millionen Rassisten, Sexisten, Menschenverachter beziehungsweise Leute, die Rassismus, Sexismus, Menschenverachtung den Weg ebnen, in Ordnung oder egal finden oder zumindest in Kauf nehmen. Mit Letzteren kann man reden, Dialog führen, sie vielleicht zurückgewinnen, erstere kann man nur sozial ächten und gesellschaftlich ausgrenzen.“

Da nimmt er sich eine ganze Menge vor, unser guter Hasnain (Motto: „Gewöhnt euch dran, wir sind bald die Mehrheit“), denn wie will er die wirklichen „Rassisten“ und „Sexisten“ und „Menschenverächter“ nun trennen von denen, die der „Menschenverachtung“ nur den Weg ebnen, denn getrennt müssen sie ja wohl werden für die große Umerziehungsmaßnahme, die unserem größenwahnsinnigen pakistanischen Pol-Pot-Fan, wahrscheinlich doch nur als Bruder 13, da „Bruder 1“ für den Chef reserviert ist, da vorschwebt.

Nun, sein Eintrag blieb nicht widerspruchslos.

Einer schrieb darunter: „Jedes Sputum eines Trumpwählers hat mehr Achtung verdient als du.“ Eine andere, ziemlich Helle, das hier: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann dürfen wir auch die meisten muslimischen Flüchtlinge, der letzten Jahre, nicht integrieren?

Denn seien wir mal ganz ehrlich, das Gros dieser zumeist männlichen Migranten ist sexistisch, rassistisch und antisemitisch, oder wollen Sie das leugnen. Warum also sollen wir uns „Mühe geben“ diese Menschen zu integrieren. „Bauen wir doch eine Mauer und Grenzen sie aus“ so wie Sie es hier fordern.“

André Malraux, Frankreichs Kulturminister unter de Gaulle und Romancier von Gnaden hatte wohl recht, als er schrieb: „Der nächste Faschismus wird als Antifaschismus daherkommen“.

*

Nein, dieses Land wird nicht heilen oder inneren Frieden finden, es baut sich gerade, angesichts der Bilder des Mobs in den Straßen, die nur ein Blinder nicht zur Kenntnis nehmen kann, zu einer großen bürgerkriegsnahen Woge aus Rache und Vergeltung aus.

Denn dass ausgerechnet Trump, dem Kandidaten der kleinen Leute, der Wahlsieg gestohlen werden soll, werden viele nicht hinnehmen.

Sie, die Nachkommen der pilgrimfathers, sind bibelfest und das besonders in den Büchern des archaischen Alten Testaments.

„And I will strike down upon thee with great vengeance and furious anger”, hebt Samuel Jackson augenrollend an, als Killer Jules Winnfield in Quentin Tarrantinos Kultstreifen “Pulp Fiction”, immer dann, wenn er eins seiner Opfer hinzurichten gedenkt.

„Ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, daß sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.“

Quentin Tarrantino hat hier Ezechiel 25,17 verbessert, damit die Bibel seiner brutalen Mördersinfonie größeren Nachdruck verleiht.

Von Matthias Matussek

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