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Totallockdown Deutschland: Nacht ohne Erwachen 

 16. Dezember 2020

von  Daniel Matissek

In Joseph Hellers Antikriegsroman „Catch-22 – der böse Trick“ können sich Kampfpiloten in Frontnähe der allgegenwärtigen Lebensgefahr nur dadurch entziehen, dass sie entweder eine bestimmte Anzahl an Einsätzen absolvieren – oder auf eigenen Antrag als geistesgestört eingestuft werden. Wer allerdings diesen Antrag auf vorzeitige Entlassung wegen Geistesgestörtheit stellt, kann schon dieser rationalen Handlung wegen gar nicht geistesgestört sein – und muss folglich bleiben. Deshalb wird niemand je entlassen und verharrt in endloser Lebensgefahr im Kriegsgebiet. Diesem Paradoxon verdankt der umgangssprachliche englische Ausdruck für eine Zwickmühle seine Entstehung – „Catch22“, als der Inbegriff einer aussichtslosen Lage.

Die Situation, in die die Bundeskanzlerin und ihre gleichgeschalteten Ländervasallen dieses Land mit ihrer Corona-Politik gebracht haben, ist inzwischen ein Musterbeispiel für Catch22: Uninspiriert, stur und eindimensional geben sie vor, eine Pandemie zu bekämpfen durch Maßnahmen, die sich selbst ewig aufrechterhalten: Die „Zahlen“ sind zu hoch – also Lockdown, bis die Zahlen fallen. Sind sie dann hinreichend tief, gibt die Regierung dem Druck nach und „lockert“. Sobald die Zahlen wieder steigen, folgt wieder der nächste Lockdown. Und so weiter, und so fort. Es gleicht einem perpetuum mobile mit negativer Rückkoppelung.

Der Hintergrund des Zwickmühlencharakters liegt hier darin, dass diese Pandemie alleine auf Labortests und nicht auf Realerkrankten basiert.
Dass die Krise der Intensivstationen medial aufgebauscht ist, sich von den saisonalen Belastungsspitzen früherer Jahre in den Kliniken nicht unterscheidet und die Covid-Intensivpatienten ebenso wie die Todesfälle ein Ergebnis manipulativer Aufbereitung von ITS- und Sterbefällen ist, die nur teilweise ursächlich mit Corona zusammenhängen, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Das eigentliche Desaster jedoch sind die Tests: Sie sind derart ungenau, dass sie entweder immer einen gewissen Prozentsatz an falsch-positiv Getesteten auswerfen, oder gar nichts herauskommt. Die Folge: Selbst wenn Corona morgen durch eine höhere Macht blitzartig von der Erde verschwände, gäbe es noch reichlich „Infizierte“. Ganz abgesehen übrigens davon, dass nach wie vor keine repräsentative und verlässliche Teststrategie verfolgt wird. Herbeitesten lässt sich nach Belieben alles – man muss nur genügend Personen testen und die PCR-Zyklen lange genug drehen, bis das gewünschte Horrorresultat herauskommt, und die scheinobjektiven Anlässe für die beabsichtigten politischen Maßnahmen gegeben sind.

Schon bevor jetzt die Katastrophe des unverhältnismäßigen und faktenwidrig begründeten Total-Lockdowns besiegelt wurde und Deutschland durch den neuerlichen Wortbruch der Politik zu einem einzigen 84-Millionen-Knast ohne jede Appellations- und Gnadeninstanz gemacht wurde, hatte bereits breites Einvernehmen von interdisziplinären Fachleuten über die generelle Unsinnigkeit von weiteren ziellosen Lockdown-Maßnahmen geherrscht – und sich die Einsicht verbreitet, dass die Alternativstrategie eines gezielten Schutzes von Hochbetagten und Risikopatienten die einzige nachhaltige Lösung sein kann. Merkel, Söder und die Hintersassen ihres Geheimkabinetts wollten davon nichts wissen. Für sie heißt das einzige Rezept: Wegsperren. Viel Spielraum nach oben bleibt jetzt allerdings nicht mehr: Wenn auch diese Maßnahmen nicht greifen, kann die Regierung noch Ausgangssperren verhängen, bedarfsweise mit Schusswaffeneinsatz – oder sie kann uns à la Wuhan zuhause einmauern. Vielleicht ist das ja das Fernziel?

Ein echter Lockdown jedenfalls würde rein theoretisch dann funktionieren, wenn weltweit knapp 8 Milliarden Menschen – und zwar ausnahmslos alle – in eine 14-tägige Isolation treten würden – und anschließend das Virus ausgestorben wäre. Hilfsweise würden auch Zustände wie auf Inselstaaten oder in eingemauerten Regimes à la Nordkorea, ohne Grenzpermeabilität, denselben Effekt bringen. Beides ist natürlich ebenso illusorisch wie unrealistisch – vor allem in Deutschland, wo die Grenzen weiterhin offen wie Scheunentore sind für alle, die sich weder an Reise- noch Einreiseverbote halten, und wo schon im Inland faktisch zwei unterschiedliche Rechtsordnungen gelten: Eine für brave Trotteldeutsche mit Sozialversicherungs- und Steuernummer, festem Wohnsitz und Aufenthaltsort, die wachsam ihr Führungszeugnis und Flensburger Punktekonto im Blick halten und brav sämtliche behördlichen Auflagen befolgen. Und eine für migrantische Parallelgesellschaften und Neubürger, wo Polizei und Justiz ihrer Aufgabe der Rechtspflege nur sehr oberflächlich und zurückhaltend nachkommen, mehr als nur ein Auge zudrücken – und von der Nichtaufklärung der überproportional häufigeren Straftaten oder der lässlichen Überwachung von Gefährdern bis hin zur nicht erfolgten Abschiebung eine fortwährende De-facto-Strafvereitelung im Amt praktizieren, die dann entweder rechtsfreie Räume oder die Emergenz einer Schattenjustiz mit Scharia-Statuten und muslimischen Friedensrichtern zur Folge hat.

Und wo ein wachsender Anteil der immer „bunteren“ Bevölkerung faktische Narrenfreiheit genießt, da werden auch Corona-Regeln willkürlich und unterschiedlich streng verfolgt. Die realen Auswirkungen von Moscheeversammlungen, Clan-Beerdigungen, türkischen Hochzeiten oder Großfamilien-Feiern aufs Infektionsgeschehen wären leicht messbar; bloß wären die Resultate vermutlich verstörend, würden wir ehrliche Informationen dazu erhalten, wie viele der Infizierten in sogenannten Hotspots und Clustern (wie übrigens auch der Hospitalisierten) eine „Migrationsgeschichte“ haben und welche ethnischen Hintergründe hier überrepräsentiert sind. Aufschlussreich wäre zumindest schon eine Darstellung der Korrelation zwischen Risikogebieten (nach den ermittelten „7-Tages-Inzidenzen“) und dem jeweiligen Migrationsanteil. Derartige Untersuchungen jedoch werden heutzutage als „ethnisches Profiling“ und „rassistische“ wissenschaftliche Betätigung von vornherein vereitelt.

Dabei wäre es durchaus notwendig zu wissen, wem genau wir eigentlich die hohen Fallzahlen verdanken, die nach der Logik der Regierung ja so lebensbedrohlich sind, dass sie einen seit Wochen angeblich unmittelbar bevorstehenden, dann aber irgendwo doch ständig ausbleibenden „Systemzusammenbruch“ zur Folge haben. Weil jetzt aber nun mit dem Einzelhandel (Jahresumsatz wohlgemerkt: 500 Milliarden Euro) – der nächste Wirtschaftszweig kleingeholzt wird, sehr zur Verzückung von Jeff Bezos und dem Onlinehandel übrigens -, da sollte die wenig kultursensible Nachfrage doch ausnahmsweise erlaubt sein, wer genau uns da mit seinem angeblichen Fehlverhalten in die Bredouille gebracht hat: Waren es tatsächlich die undisziplinierten braven deutschen Michels – oder nicht womöglich doch bestimmte „Bereicherungssegmente“ der Parallelgesellschaften? Bei den im Raum stehenden volkswirtschaftlichen Gigaschäden, die langfristig ein Vielfaches der Corona-Opfer zur Folge haben werden, sollte das mit dieser Frage verbundene Risiko eines rassistischen Anfangsverdachts ausnahmsweise in Kauf genommen werden. Sollte; wird es aber nicht.

Und so scheint die Mehrheit der Deutschen immer noch der irrigen Annahme nachzuhängen, dass sich ab dem 10. Januar wieder eine Normalisierung einstelle; spätestens wenn die Impfungen greifen, so glauben sie, bekämen sie ihr „altes Leben“ wieder zurück. Dies ist – Stichwort Catch22 – ein Trugschluss. Vor allem aber scheint es auch gar nicht gewollt. Denn anders kann man sich die Null-Logik des sogenannten „Knallhart-Lockdowns“ beim besten Willen nicht erklären: Der Verzögerungs- bzw. Flaschenhalseffekt eines faktischen 72-Stunden-Countdowns zwischen den Willkürbeschlüssen von Sonntag bis zu ihrem heutigen Inkrafttreten hat dafür gesorgt, dass zwei Tage lang ein riesiger Run auf die Geschäfte einsetzte – und die Innenstädte, dank der Torschlusspanik, noch einmal so richtig durchinfiziert werden. Peter Altmaiers leidenschaftliche Aufforderung zum Konsumverzicht und sein Appell, an diesen letzten beiden geöffneten Tagen ja nicht noch für auch nur einen Euro Umsatz im Einzelhandel zu sorgen, verhallten erwartbar ungehört: Superspreading war hier vorprogrammiert.

Dieser absehbare Ansteckungs-Booster sowie die durch die Lockerungen über die Weihnachtsfeiertage zu erwartenden, schlagartigen Kontaktausweitungen dürften dafür ausreichen, dass es bis Anfang Januar wieder zu einem stabilen Anstieg der „Fallzahlen“ kommt – auf dessen Grundlage dann voraussichtlich die nächste Verlängerungsetappe des Lockdownd bis nach Fasching beschlossen wird. Damit wären wir dann schon bald bei Ostern bzw. Ramadan – und auf kurzfristige Sommerlockerungen folgt im Herbst dann wieder der nächste Lockdown – begründet mit Corona oder vielleicht ja schon der nächsten Pandemie. Und so weiter, und so fort.

„Gestern noch ward dieses Tages Wahnsinn vorbereitet“, schrieb der persische Mystiker Rumi vor fast 800 Jahren – ein zeitloses Motto, das wie gemünzt auf diese surreale Dauerkrise scheint.

Klartext
von Daniel Matissek

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