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Trumps Stamina und Merkels Zittern 

 8. Oktober 2020

von  Daniel Matissek

In der medialen Fassungslosigkeit über Donald Trumps „Selbstentlassung“ am Montagabend aus dem Krankenhaus schwingt die unverhohlene Enttäuschung darüber mit, dass nach Großbritanniens Boris Johnson und Brasiliens Jair Bolsonaro nunmehr schon der dritte prominente „Populist“ eine Corona-Infektion schadlos überstanden hat – der damit seiner vermeintlich schicksalsgerechten Strafe entgangen ist, just dem Virus von der Schippe gesprungen zu sein, das er zuvor angeblich selbst „geleugnet“ habe.

Der Vorwurf der „Verharmlosung“ Trumps wird nun sogar auf die Tatsache ausgedehnt, dass auch in seinem Fall das Virus wieder ganz offenkundig genau das war, als was es sich bislang noch in den meisten Fällen (sogar bei Vertretern der sogenannten Risikogruppen) herausgestellt hat: harmlos. Andernfalls nämlich wäre der US-Präsident wohl kaum so schnell ins Weiße Haus zurückgekehrt

Doch damit geben sich seine Hater und geschworenen Todfeinde dies- und jenseits des Atlantiks natürlich nicht zufrieden: Für sie ist Trumps offensichtliche Genesung, die Wiedererlangung seiner körperlichen und mentalen Stärke, reiner Betrug – denn: Nicht sein kann, was nicht sein darf. Die „Coronamania“ erreicht damit eine ganz neue Qualität: Offenbar ist dieses Virus sogar so gefährlich, dass es seinen Opfern vorspielt, wieder gesund zu sein. „Trotz Corona: Trump verlässt Klinik“ oder „Corona-kranker Trump zurück im Weißen Haus“ lauteten die typischen Schlagzeilen hierzulande, die den Eindruck erwecken sollten, als spiele hier ein in Wahrheit schwerkranker, von experimentellen Medikamenten à la Dexamethason oder gar Drogen fitgedopter Präsident den Genesenen – und setze sich damit regelwidrig über seine naturgesetzliche Pflichtschuldigkeit hinweg, ein zum (zuvor allseits behaupteten) „schweren Verlauf“ passendes Siechtum zur Schau zu stellen. Hollywood-Linke und Größen des demokratischen prominenten Braintrusts in den USA schäumen über: Der Hashtag „Faking Recovery“ geht durch die Decke, und den Ärzten der Walter-Reed-Militärklinik wird inzwischen gar vorgeworfen, sie hätten „für einen Massenmörder gelogen“.

„Massenmord“ bezieht sich hierbei auf die angeblich über 210.000 US-„Corona-Toten“; eine auf der (von der hiesigen „Veröffentlichkeit“ gerne willfährig übernommenen) Zähl- und Sichtweise der WHO gründende, abenteuerliche Horrorzahl, die sämtliche irgendwie „an und mit“ Verstorbenen umfasst und in Wahrheit nichts mit der vom CDC (Central für Disease Control, dem amerikanischen Pendant zum Robert-Koch-Institut) ermittelten realen Zahl von wirklich kausal durch Covid Dahingeschiedenen zu tun hat. Diese lag nämlich laut CDC, ausweislich einer Studie von Ende August auf Grundlage von Obduktionen, bei maximal 6 Prozent der Todesfälle – wobei selbst von diesen die Mehrheit vorerkrankt und/oder hochbetagt war. Die übrigen 94 Prozent der „Corona-Toten“ beinhalten prinzipiell jeden, der entweder zum Zeitpunkt seines Todes (bzw. erst postum) positiv getestet wurde, oder der irgendwann zu Lebzeiten infiziert und später wieder genesen war – egal woran er letztlich tatsächlich gestorben ist, vom Autounfall über Selbstmord bis zum Schlaganfall. Hätte man Grippetote jemals nach dieser Methode gezählt, dann hätte es praktisch noch nie eine andere „Todesursache“ als Influenza geben dürfen – weil prinzipiell jeder Mensch zum Todeszeitpunkt irgendwelche Influenzaerreger in sich trägt und zeitlebens schon einmal erkältet war.

Aber zurück zu Trump: Dass die Leibärzte des US-Präsidenten seit jeher alle erdenklichen Vorsorgemaßnahmen bis hin zur „Übertherapierung“ anwenden und Untersuchungen und Behandlungen zum Ausschluss aller erdenklichen Eventualitäten vornehmen, ist überhaupt nichts Ungewöhnliches. Dieses Protokoll schließt eine präventive Hospitalisierung zur Beobachtung ebenso ein wie die Verabreichung von („Normalsterblichen“ ansonsten verwehrten) Präparaten, bedarfsweise auch zusätzliche Sauerstoffzufuhr (nicht zu verwechseln übrigens mit künstlicher Beatmung). In der Panikmache deutscher Journalisten jedoch, die sich auf den ersehnten „schweren Verlauf“ versteift hatten, wurde all dies zum Beweis für das vertuschte wahre Ausmaß von Trumps Erkrankung umgedichtet. Umso größer deshalb die Enttäuschung, dass Trump vom fast Totgesagten nun erst recht zum Kronzeugen für die weitgehende Harmlosigkeit geworden ist. „Reality bites“, kann man da nur festhalten.

Was Trump nach seiner Entlassung tat, war dabei genau das, was auch hierzulande dringend Not täte und übrigens die eigentliche Aufgabe verantwortungsvoller Staatenlenker sein sollte: Die Menschen nicht in grundlose Ängste zu stürzen, sie dauerzuverunsichern und einzuschüchtern, sondern ihnen Mut und Zuversicht zu geben. „Lasst euer Leben nicht von Corona dominieren!“, sagte der Präsident wörtlich – und dies war eben kein Ausdruck von Verharmlosung, sondern ein optimistischer Appell an mündige Bürger, Corona als eines neben vielen sonstigen Lebensrisiken durchaus ernstzunehmen, aber dem nicht alles unterzuordnen. Mit dieser Botschaft verkörpert Trump einmal mehr das genaue Gegenteil jener Politikertypen, die wir hier seit sechs Monaten in Hochform erleben dürfen: Diese behandeln ihre eigene Bevölkerung nämlich wie unmündige, hilflose Kleinkinder, denen sie mit autoritärer Vormundschaft ihr Sozial- und Freizeitverhalten bis ins Kleinste vorschreiben wollen und deren Freiheit und Eigenverantwortlichkeit sie durch Zwänge und Reglementierungen beschneiden – von der Maske bis zum Feierabendbier, vom Kantinenbesuch bis zur Auswahl des Reiseziels.

Es spricht Bände, dass sich ganz Deutschland das Maul zerreißt über Trumps angebliche Unredlichkeit in der Kommunikation und Bewältigung einer Virusinfektion – während dröhnendes Schweigen herrscht über die einsilbige und geheimniskrämerische Art und Weise, mit der bisher die deutsche Überkanzlerin das eigene Volk über ihren wahren Gesundheitszustand informiert hat: Hier wäre der Verdacht einer Täuschung nämlich viel eher angebracht, nachdem sich Merkel seit vergangenem Jahr mehrfach durch Zitteranfälle speziell beim Hymnen-Absingen hervorgetan hatte. Mag man ihr keine allergische Abneigungsreaktion auf nationale Symbole oder Ehrbezeigungen für Deutschland unterstellen, so muss es dafür eine andere, eine medizinische Erklärung geben – und genau diese blieb Merkel stets schuldig. Kritik an der vorsätzlichen Vorenthaltung von Informationen zum Gesundheitszustand der wichtigsten Entscheidungsperson im Staat, auf die die Bürger einen Anspruch haben, wurde von den byzanthinischen Hofmedien praktisch nicht erhoben – eine Reminiszenz an den früheren französischen Staatschefs Francois Mitterand, der mit Hilfe loyaler Journalisten sein Wahlvolk jahrelang über seine Krebserkrankung im Unklaren lassen konnte.

Auch Merkel „sitzt“ das Problem buchstäblich aus; stattdessen durften dann Neurologen und Psychiater per Ferndiagnose Spekulationen äußern, die von Unterzuckerung über Burnout bis zu orthostatischem Tremor reichten. Mir persönlich ist da ein amerikanischer Präsident allemal lieber, der mit offenen Karten spielt und seine Krankheiten wie auch die ärztlichen Bulletins zu seiner Behandlung offenlegt – wie sehr diese von seinen Gegnern in der heißen Phase des Wahlkampfs auch angezweifelt werden mögen. Noch wichtiger als der Kampf gegen Corona ist der Kampf gegen die Angst – und da hat Trump die besseren Waffen.

Klartext
von Daniel Matissek

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