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Als niedergelassener Arzt stehe ich aufgrund meiner operativen Tätigkeit mit 2 Krankenhäusern in Kooperation. Während der gesamten Corona-Pandemie habe ich durchgearbeitet, d.h. ich habe keinen Tag im Home-Office verbracht, sondern stand gewissermaßen an der Front mit reichlich Kontakt zu Patienten und Personal, also zu vielen Menschen. Im Nachhinein weiß ich sogar, dass ich direkten Kontakt zu Positiv-Getesteten und Erkrankten hatte, aber ich selbst bin in der gesamten Zeit nie erkrankt.

Bis Anfang September 2021 habe ich insgesamt nur 1x einen Corona-Schnelltest durchführen lassen, und dass nur auf Druck „zur Rettung des Familienfriedens“ an Weihnachten 2020. Alleine diese Tatsache mag vielen als unverantwortlich und unsolidarisch erscheinen, wissenschaftlich evident ist allerdings, dass Asymptomatische/Gesunde keine relevante Rolle beim Infektionsgeschehen spielen. Ist mit diesem Wissen die anlasslose Massentestung von gesunden Menschen nicht eher die Suche nach der Nadel im Heuhaufen und damit eine völlig irrationale Ressourcenverschwendung? Seit Anfang September 2021 gehöre ich nun auch zu den Unkostentreibern in diesem Staat und diesem Gesundheitswesen, da ich durch die Corona-Schutzverordnung von NRW und durch die Krankenhäuser (seit ca. 2 Wochen sogar täglich) zu Tests gezwungen werde. Alle durchgeführten Tests bei mir waren zumindest bislang immer negativ, also eigentlich vergebens und Geldverschwendung, ich war ja schließlich auch nicht krank!

Seit Monaten werde ich als Ungeimpfter nun mehr und mehr aus dem öffentlichen Leben und dieser Gesellschaft ausgegrenzt, da die Schuldfrage an der jetzigen Pandemielage für nahezu alle Politiker, Medien und Menschen eindeutig zu sein scheint. Pauschale Beschimpfungen gegen Ungeimpfte sind an der Tagesordnung und scheinen inzwischen „voll normal“ und gesellschaftsfähig zu sein. Die bösen Ungeimpften müssen jetzt die volle Härte des Staates erfahren und in den „Adventslockdown“ geschickt werden. Auch eine finanzielle Bestrafung der Ungeimpften wird bereits angedacht, so fordert z.B. die Kassenärztlichen Vereinigung Berlin eine Behandlungskostenbeteiligung bei Ungeimpften oder eine Erhöhung ihrer Krankenkassenbeiträge.

Ein de facto Berufsverbot für Ungeimpfte durch Einführung einer 2G-Regel am Arbeitsplatz, wie mal eben lapidar vom Kandidat auf den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, gefordert, stellt schon kein Tabu mehr dar. Der Phantasie scheinen hier keine Grenzen mehr gesetzt zu sein. Inzwischen komme ich mir vor wie ein Bergwanderer, der aus heiterem Himmel – ohne eigenes Dazutun – von einer Lawine überrollt wird. Möglichkeiten, sich dagegen zu schützen, gibt es nicht! Wenn selbst das oberste Gericht Deutschlands alle Grundrechtseinschränkungen durchwinkt und für verhältnismäßig erklärt, ist wohl hier auch kein Schutz mehr zu erwarten.

Und zu guter Letzt kommt auch noch die „alternativlose“ Impfpflicht daher, die ja alle führenden Politiker quasi per Ehrenwort noch vor der Wahl ausgeschlossen hatten. Die angeblich zu geringe Impfquote, woran natürlich auch die Ungeimpften schuld sind, zwingt quasi die politisch Verantwortlichen zu diesem Schritt. Ein Kanzler in spe, der sein erstes Wahlversprechen schon vor seiner Wahl bricht, schlägt wohl alle Rekorde und schafft direkt einmal richtig Vertrauen. Eigentlich hätte das am Tag der Kanzlerwahl eine Mega-Demonstration vor dem Bundestag verdient!

Wie absurd die Forderung nach einer Impfpflicht ist und wie wirkungslos diese Impfpflicht wäre, möchte ich anhand einiger Fragen aufzeigen: Eine Impfpflicht bei einem zumindest bislang noch nicht voll zugelassenem Impfstoff? Eine Impfpflicht bei einem Impfstoff mit

möglichen schweren bis tödlichen Nebenwirkungen? Eine Impfpflicht bei einem Impfstoff, der da wo er schützen müsste, nämlich bei den vulnerablen und immungeschwächten Menschen, wahrscheinlich den geringsten Schutz bringt? Eine Impfpflicht bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die selbst praktisch nicht durch eine Erkrankung bedroht sind? Eine Impfpflicht bei einem Impfstoff mit nur begrenzter Wirkdauer von 4,5,6 oder 7 Monaten? Eine Impfpflicht mit Dauerabonnement zur 6-monatigen Impfung? Eine Impfpflicht ohne sterile Immunität zu erzielen? Das scheint doch alles eher der Versuch zu sein, ein Fass ohne Boden mit Wasser zu füllen. Und noch ein letzter Aspekt scheint mir Nachdenkens wert: Wenn die Worte unseres geschäftsführenden Gesundheitsministers Spahn und des künftigen Gesundheitsministers Lauterbach stimmen sollten, nämlich dass am Ende des Winters (März?) alle Menschen „geimpft, genesen oder gestorben“ sind, warum brauchen wir dann noch ab Februar oder März eine Impfpflicht? Ist das jetzt zynisch?


Mich beeindruckt diese Angst- und Panikmache z.B. auch jetzt mit der neuen Virusvariante schon lange nicht mehr. Und auch der aufgebaute Druck, die Ausgrenzung und die zunehmende Existenzbedrohung halten mich nicht davon ab, auch weiter meinen gesunden Menschenverstand zu benutzen. Diese Politik, basierend auf Zwang und Spaltung, hat uns alle bereits tief in eine Sackgasse geführt, der zugefügte Schaden ist schon jetzt irreparabel und die Zeche zahlt am Ende wiedermal der einfache Bürger, geimpft oder ungeimpft. Ob die Geimpften gerade mitbekommen, dass auch in ihre Gruppe in einigen Bundesländern bereits ein Keil getrieben wird? Alle Geimpften sind gleich, nur die Geboosterten sind gleicher (2G-Plus-Regel: Testung von 2xGeimpften, Geboosterte benötigen keinen Test)!

Wenn wir uns nicht bewusst werden, dass wir alle in einem Boot sitzen und nur gemeinsam diese Pandemie beenden können, wird dieses Land im Chaos versinken. Wem diese Politik dient, mag jeder für sich beantworten, wer aber die Profiteure dieser Politik sind, liegt auf der Hand. Für mich, und ich glaube ich spreche hier für viele/alle gesunden Ungeimpften, ist allerdings eines sicher: Ich habe bislang nicht an der Pandemie teilgenommen, ich habe bislang keinen anderen Menschen infiziert oder gar meine Eltern oder Großeltern umgebracht. Und das kann ich sogar beweisen! Nach fast 2 Jahren Pandemie habe ich immer noch keine nachweisbaren Antikörper und war somit definitiv nie infiziert! Können Geimpfte und Genesene auch ihre Unschuld beweisen? Aber ich soll – wie alle anderen Ungeimpften – schuld sein???

Dr. Norbert Schippers

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