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Unser Gesundheitswesen darf nicht in den Händen von Lobbyisten liegen 

 6. Juni 2020

von  Peter Joecken

Ich habe in den vergangenen sechs Wochen meiner Reihe das Thema „Gesundheitswesen in Deutschland“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Neben überwiegender Zustimmung in diesem Forum gab es auch Kritik, die teilweise unterhalb der Gürtellinie lag, aber auch konstruktive Anmerkungen. Mit all dem kann und muss ich als jemand, der seine Meinung und seine Ansichten vertritt, leben. Eine Frage zog sich aber wie ein roter Faden durch die geäußerten Meinungen. Ich würde nur schimpfen, Missstände ohne Lösungswege anprangern und, das finde ich nur zum Teil berechtigt, es wurde oft gefragt, mit welchem fachlichen Background ich zu meinen Beiträgen komme.

Ich bin kein Jens Spahn, das sei vorausgeschickt. Ich habe nicht Bankkaufmann gelernt und ich habe nicht über lange Jahre hinweg ein Studium der Politikwissenschaften absolviert.

Meine Kenntnisse zum Gesundheitswesen speisen sich in erster Linie aus fundierten beruflichen Erfahrungen im Krankenhauswesen. Die Komplexität des Gesundheitswesens im Allgemeinen überfordert jeden Spezialisten für bestimmte Teilbereiche im Gesundheitswesen. Es wird kaum jemanden geben, der für dieses komplizierte Geflecht von Institutionen, Netzwerken von sich sagen kann, dass er den umfassenden Durchblick hat.

Gäbe es jemanden, der das durchblicken und steuern kann, dann wäre er der perfekte Gesundheitsminister. Dass diese Position mit jemandem besetzt ist, der mehr als tölpelhaft und laienhaft auftritt, das muss ich hier nicht mehr betonen.

Spahn ist eine absolute Fehlbesetzung. Es ist für mich nach wie vor unfassbar, wie dieser Lobbyist auftritt.

Er müsste längst erkannt haben, wie schädlich es ist, dass die Ökonomie im gesamten Gesundheitswesen das Kommando über Medizin und Pflege übernommen hat. Schon der Ansatz, dass aus den Beiträgen der Mitglieder der Krankenkassen, und das sind ja nun fast alle Menschen in Deutschland, die einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nach gehen, einer Gesundheitswirtschaft unterliegen, die am Ende immer in Gewinnträchtigkeit und Dividendendenken ausartet.

Hier wird hart erarbeitetes Geld der Solidargemeinschaft eindeutig missverwaltet und zweckentfremdet.

Am Beispiel der jetzigen Pandemiesituation kann man mehr als deutlich erkennen, wie entartet unser Gesundheitssystem wirklich ist. Es ist schlimm, wie viele Menschen durch das Virus gestorben sind. Jeder Tote ist einer Zuviel. Und jedes Schicksal ist ernst zu nehmen.

Aber innerhalb dieser Krise wird immer wieder von den politischen Protagonisten gebetsmühlenartig hervorgehoben , dass die „Gesundheit der Menschen in diesem Land zu 100 Prozent Vorrang habe“.

8.281 Menschen Stichtag heute sind dem Virus zum Opfer gefallen. So die offizielle Statistik. 8.281 Tote zu viel.

Aber fragt man sich das auch, wenn es in anderen Segmenten unseres sozialen Lebens auch nachgewiesener Maßen zu unnötigen Todesfällen kommt?

Was ist mit dem sogenannten Krankenhauskeim, dem Jahr für Jahr mehr Menschen zum Opfer fallen, als dem Coronavirus? Hier handelt es sich Jahr für Jahr um bis zu 40.000 Todesfälle.(Quelle: RKI)

Was ist mit der Diskussion um die krebserzeugende Substanz Glyphosat?

Was ist mit den 25.000 Todesfällen infolge unerwünschter Nebenwirkungen von nicht ausgereiften Medikamenten?(Quelle: Wissenschaft.de)

Was ist mit der Gesundheit der Menschen, die im System Gesundheitswesen buchstäblich die Knochen hinhalten, die überlastet, überfordert und schlecht bezahlt werden?

Warum geht man der Tatsache nicht nach, dass es nachgewiesen ist, dass die Mediziner in Deutschland die Berufsgruppe mit der höchsten Selbstmordrate (100 bis 200 Mediziner pro Jahr, die Dunkelziffer liegt sicher weit höher) sind?

Der Dauerstress und der psychische Stress, dem die Menschen in unserem Gesundheitssystem ausgesetzt sind, vermindert für ganze Berufsgruppen die Regenerationsfähigkeit und öffnet das Fenster für zum Teil schwerwiegende Folgeerkrankungen.

Wussten Sie eigentlich, dass unter den 8.281 Coronatoten 60 Mediziner und Pflegekräfte gewesen sind, die sich nicht schützen konnten, weil es an Masken und Schutzkleidung gefehlt hat? Dass sich etwa 20.000 Pflegekräfte infiziert haben und dass 481 von ihnen intensivpflichtig waren?

Es ließen sich mit Sicherheit weitere Beispiele aufzeigen, die den Nachweis erbringen, dass die Gesundheit der Menschen eben nicht zu 100 Prozent das Anliegen der Bundesregierung, und hier natürlich wieder im Besonderen Herrn Spahns ist.

Ich werde in den kommenden Wochen bestimmte Konstellationen erarbeiten, wie ich mir ein gutes Gesundheitssystem in Deutschland vorstellen kann.

Es muss grundsätzlich ein Wandel in der Philosophie zur Begrifflichkeit „Gesundheit“ stattfinden. Das muss vorgelebt werden. Das muss der innere Antrieb des Gesundheitsministers sein. Er muss frei und unabhängig sein.

Lobbyismus gehört zur Politik dazu, er kann auch Positives bewirken. Aber er darf nicht zum Selbstzweck sein und schon gar nicht der persönlichen Bereicherung dienen.

Viele wissen nicht um die Verflechtungen von Jens Spahn zur Arzneimitteldynastie. Oder das aktuellste Beispiel Markus Söder mit seiner „Face-Shield“ – Affäre. Die Maskenpflicht soll also so lange bestehen bleiben, wie es keinen Impfstoff gegen das Virus gibt. Und zufällig produziert die Firma seiner Gattin diese komischen Dinger.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Und „Karlchen Überall“ Lauterbach saß als Bundestagsabgeordneter zwölf Jahre lang im Aufsichtsrat des privaten Klinikkonzerns Rhön-Kliniken Gmbh und wurde dafür Jahr für Jahr erklecklich belohnt.

Mein letzter Artikel firmierte unter der Überschrift „Den gordischen Knoten durch schlagen“

Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass dies notwendig und möglich ist. Die Menschen in diesem Land sind es wert und sie haben Anspruch darauf.

von Peter Joecken


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