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Vatertag in Deutschland: Warum unser Beitrag zur Erziehung so wichtig ist 

 21. Mai 2020

von  Klaus Kelle

In den ersten zwei, drei Lebensjahren gibt es keine wichtigere Bezugsperson für ein Kind als Mama. Das gemeinsame Leben in einem Körper schafft eine Symbiose zwischen den beiden, die mit nichts zu vergleichen ist. Nicht mit dem Vater, so liebevoll er auch zu sein versucht. Und auch nicht mit der Kita-Betreuerin, die gleich mehreren Kleinkindern in einer Gruppe gerecht werden und ihre Zuneigung schenken soll. Eine Herkulesaufgabe.

Nichts ist so wichtig für ein Kleinkind wie die Mutter, die zärtliche Nähe, das Stillen, die helfende Hand, wann immer sie gebraucht wird zum Füttern, zum Auf-dem-Arm-Tragen oder zum abendlichen Einschlaf-Schaukeln.

Wir leben in einer Gesellschaft, die die Leistungen der Mütter für uns alle zu schätzen verlernt hat. Aber mit dem Aufwachsen, mit den wörtlich ersten Schritten ins Leben, wächst die Bedeutung des anderen Elternteils. Doch jeder von Ihnen wird natürlich sofort ein Elternpaar aus dem Umfeld vor Augen haben, wo das alles nicht so gut klappt. Rabenmutter oder Rabenvater nennt man diese Menschen im Volksmund.

Wir erleben das alle in diesen Wochen der Corona-Krise. Schulen und Kindergärten geschlossen, und plötzlich sind die Eltern gefordert, sich rund um die Uhr um die eigene Brut zu kümmern. Ein vernünftiges Mittagessen kochen, bei den Hausaufgaben helfen, viele sogar echtes „Homeschooling“. Anstrengend, aber auch toll. Und es funktioniert meistens.

Wir alle entdecken in diesen Wochen und Monaten alte Tugenden wieder – auch an uns selbst. Und viele haben Zeit, darüber nachzudenken, was eigentlich die tradierte Rolle von Müttern und Vätern in einer Familie ist. Geld verdienen und dann ins Fitness-Studio, während die Kinder den Tag mit der Playstation, verbringen, ist da wohl zu wenig. Wenngleich: Manchmal denke ich: Lieber Playstation als politische Indoktrination durch den kaum zu ertragenden öffentlich-rechtlichen Volkserzieher-KIKA…

Meine Frau hat mal im Freundeskreis den schönen Satz gesagt: „Ich bin hier Abteilungsleiterin für Wäsche, Schule und Kochen, und Klaus für Pommes und Fußball.“ Alle haben gelacht, obwohl das gar nicht falsch war. Jedes Paar verständigt sich in einer halbwegs intakten Beziehung auf eine Aufteilung der Aufgaben im Haushalt, die – im günstigsten Fall – einvernehmlich vereinbart wird. Es gibt immer das Badezimmer-Putzen, was der eine nicht mag, und das Rasenmähen, was der andere verabscheut. Kann man sich ja drauf einigen.

Aber wenn Sie Kinder haben und großziehen, dann sind diese – ich sage natürlichen – Unterschiede zwischen Mann und Frau auch prägend für die Kleinen. Männer reagieren im häuslichen Alltag oft ganz anders als Frauen. Lassen wir beiseite, ob jede Entscheidung eines Mannes falsch und einer Frau richtig ist. Frauen sehen das so, aber natürlich gibt es da Nuancen.

Im Spannungsfeld zwischen dem Erleben der Mutter und als Gegenpol des Vaters im Alltag lernen kleine Kinder, ihren eigenen Platz für die Zukunft zu finden. Und deshalb ist es so wichtig, dass es die Bipolarität gibt, die eben nicht austauschbar ist, wie uns das die Gender-Industrie weißmachen will.

Und deshalb bin ich persönlich gegen das, was man so niedlich „Homo-Ehe“ nennt. Die Ehe von Mann und Frau wird nicht im Artikel 6 des Grundgesetzes besonders geschützt und vom Staat in vielfältiger Weise privilegiert, weil wir alle etwas gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen haben sollen. Es ist mir völlig egal, wie andere Menschen einvernehmlich ihr Leben gestalten wollen. Und natürlich lieben auch Homosexuelle die bei Ihnen aufwachsenden Kinder. Aber darum geht es gar nicht.

Ein Kleinkind kann seine eigene geschlechtliche Identität nur dann entdecken, wenn es vorgelebt bekommt, wie das so ist, ein Mann oder eine Frau zu sein. Das vermitteln keine Schulbücher, das vermittelt kein öffentlich-rechtlicher Sender. Das vermittelt nur das Leben.

Mütter sind wirklich toll. Aber wissen Sie was: Väter auch. Nur eben anders…

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