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Verhaetschelte Klimaterroristen 

 9. Dezember 2020

von  Daniel Matissek

Am vergangenen Samstag gab Star-Pianist Igor Levit, leider nicht nur begnadeter Tastenvirtuose, sondern auch Vertreter der Brahmanen-Kaste unverbesserlicher Hypermoralisten, im Dannenröder Forst ein Ständchen für anarchistische Baumbesetzer und Klima-Briganten, die sich dort seit Monaten breitmachen, um gegen den Ausbau der Bundesautobahn 49 zu protestieren. Der konkrete Demonstrationszweck dürfte den meisten der wild kampierenden „Waldmenschen“ und Krawall-“Aktivisten“ vermutlich ganz egal sein – geht es ihnen doch vorrangig ums Ausleben eines besonderes Lifestyles, um linksradikale Selbstverwirklichung und um den Kampf gegen „Bullen“ als Abenteuer-Event. Was durch „Ende Gelände“, „Extinction Rebellion“ oder radikaleren Abspaltungen der Fridays-for-Future-Bewegung bei den Braunkohle-Krawallen im Hambacher Forst oder in der Lausitz bereits mit Erfolg geprobt wurde, wird nun in Hessen fortgesetzt beim Symbolthema Autobahnausbau – eigentlich eher eine Debatte aus den 1980er Jahren, die seither eher durch jüngere Protestinhalte wie Bahnstreckenausbau („Stuttgart21“), Stromtrassen oder die Feinstaubdebatte abgelöst wurde. Doch unter der Chiffre „Klimaschutz“ lässt sich alles verpacken.

So lieferte also Igor Levit mit seinem Gutmenschengeklimpere auf einem eigens in die Waldschneise herbeigekarrten Klavier gewissermaßen den Soundtrack des Widerstands andächtig lauschender „Planetenretter“, die ihren Heldenmut bis dahin unter Beweis gestellt hatten, indem sie etwa mit Steinen und ihrem eigenen Kot auf Polizisten warfen, Barrikaden errichteten, und noch weit Schlimmeres verbrachen: Derzeit laufen Ermittlungen des hessischen LKA gegen Schwerkriminelle aus den Reihen der Aktivisten – wegen versuchtem Totschlag und Sachbeschädigung. Am 23. November hatten diese nämlich das Halteseil eines daraufhin umstürzenden Gestells durchtrennt – und so akut das Leben von Polizisten gefährdet. Doch schon Mitte Oktober gab es einen weiteren, um ein Haar tödlichen Zwischenfall im Kontext der A49-Krawalle, als sich „Umweltschützer“ von einer Autobahnbrücke der nahegelegenen A3 abseilten und in der Folge einen schweren Auffahrunfall mit Schwerverletzten auslösten.

In der Lobhudelei der öffentlich-rechtlichen Medien über Levits musikalisches Stelldichein, über diese anrührende Vermählung von ökologischem Engagement und kulturellem Feinsinn, fehlte freilich jeder Hinweis auf diese faktischen Mordanschläge. Auch über die Fäkalienwürfe war dort nichts zu vernehmen. Kein Wunder: Hier macht sich die übliche Filterbrille der Haltungsmedien bemerkbar, wie man sie schon von der beschönigenden Berichterstattung zu den Hamburger G20-Protesten, den Black-Lives-Matter-Demonstrationen oder der Liebig34-Hausbesetzung zur Genüge gewohnt ist: Stets voller Anerkennung und rundum positiv reflektiert die journalistische Sympathisantenszene das Werk von „Umweltaktivisten“, ebenso wie das von Flüchtlingslobbyisten, Anti-Imperialisten oder Umverteilungssozialisten.

Im konkreten Fall lag das Framing noch nicht einmal in der grotesken Verklärung der Zustände im Dannenröder Forst, sondern bereits in der nachrichtlichen Priorisierung: Während etwa Vergewaltigungen durch geduldete Migranten, islamistische Attentate und Ehrenmorde als Geschehnisse von allenfalls „regionaler Bedeutung“ von der ARD-Tagesschau gewohnheitsmäßig totgeschwiegen werden, hatte dort Levits Auftritt in einem hessischen Waldstück plötzlich nationale Nachrichtenrelevanz – und fand Eingang in die 20-Uhr-Nachrichten.

Die unkritisch-verherrlichende, öffentliche Verbrämung linksradikaler Exzesse als „Klimaproteste“ ist das spiegelbildliche Gegenextrem zur Verteufelung der Querdenker als rechtsextreme Aufmärsche. Corona-Demonstranten werden dabei nicht nur dauerangefeindet, sondern zum Fall für den Verfassungsschutz erklärt. Es ist eine verkehrte Welt, welche die Medien hier zeichnen: Erklärte Verfassungsfeinde, kriminelle Gewalttäter und verhinderte Polizistenmörder in den Reihen der vermeintlichen Umweltschützer werden kleingeredet oder ignoriert – und friedliche, bürgerliche Grundrechtsdemonstranten aus dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum werden pauschal als rücksichtslose Virenschleudern, Nazis und Reichsbürger diffamiert. Man stelle sich nur einmal vor, Querdenker hätten einen vergleichbaren Anschlag auf das Leben von Vollstreckungsbeamten verübt: Es würde bereits das Kriegsrecht herrschen.

Bei soviel Voreingenommenheit verwunderte es dann auch nicht weiter, als kürzlich ein Aufschrei der Empörung durch die gründurchwirkte Presse ging, bloß weil erstmals auch im Dannenröder Forst Wasserwerfer zum Einsatz gekommen waren: Sogleich war die Rede von Gesundheitsgefährdung durch unverantwortliche Erkältungsgefahr bei Minustemperaturen, von Körperverletzung und Unverhältnismäßigkeit der Mittel. Erinnern wir uns: Als Mitte November, bei den Berliner Protesten gegen das Corona-Ermächtigungsgesetz, Wasserwerfer auf die – im Gegensatz zu den Dannenröder Laubmischwald-Terroristen völlig friedfertigen – Corona-Demonstranten vorm Reichstag draufhielten, was die Schläuche hergaben, da war diese Maßnahme für die Mainstreammedien völlig angemessen und vertretbar. Zynisch wiesen damals viele Zeitungen darauf hin, es hätten lediglich „Berieselungen“ stattgefunden.

Die einseitige und beschönigende Schilderung der Kampagne im Dannenröder Forst verspricht allen auf virtue-signalling abonnierten Influencern billige Publicity. Und das bleibt nicht folgenlos: Wie Fliegen gezielt einen Misthaufen ansteuern, geben sich im Dannenröder Forst inzwischen linksgrüne Selbstdarsteller und „zivilgesellschaftliche“ Ikonen des neuen tugendreichen Mitläufertums die Klinke in die Hand. Zuerst war es die von der Mittelmeer-Menschenschlepperkapitänin zur Klimaaktivistin umgeschulte Carola Rackete, die mal im Pinguin-Kostüm, mal noch ungepflegter als sonst dort wochenlang herumlungerte. Dann schaute – quasi als Vertreterin der wohlstandslinken Höheren Töchter – Luisa Neubauer, Stellvertreterin Gretas auf deutschem Boden und FFF-Postergirl, im Protestwald vorbei, um wohlfeile Statements in die Kameras zu sprechen. Am Tag von Levits Konzert etwa reklamierte Neubauer, für eine angebliche „gesellschaftliche Mehrheit“ zu sprechen, die gegen „noch mehr Straßenbau und noch mehr Autos“ sei. Aus diesen Worten spricht dieselbe Anmaßung, die der gesamten Klimabewegung zugrundeliegt: nämlich ohne jede demokratische Legitimation die Politik bestimmen zu wollen, auf Grundlage einer für unfehlbar erklärten Überzeugung. Und notfalls ist zu deren Durchsetzung dann eben auch Gewalt legitim – definiert als übergesetzlicher Notstand. Die Folgen dieses Wahns lassen sich im Dannenröder Forst bestaunen.

Klartext
von Daniel Matissek

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