.st0{fill:#FFFFFF;}

Verstummte Klimaschützer: Fridays For Future in der Krise 

 25. September 2020

von  Alexander Heil

Sehr ruhig ist es geworden um die gigantische Gelddruckmaschinerie und Machtorganisation der juvenilen Klimaschutzbewegung, die durch eine vorgeschickte Schülerin ein Gesicht bekommen hat.

Ein Gesicht, das wunderbar in die heutige Zeit passt. Wer könnte schon etwas gegen ein verzweifeltes, behindertes Mädchen sagen, das so tapfer gegen die böse Welt kämpft. Ein Kind, allein auf dem Schlachtfeld, kurz davor aufzugeben und sich von den alten weißen Männern zerfleischen zu lassen. Doch sie bleibt stehen (oder sitzen)! Wie heldenhaft! Sowas muss man doch unterstützen!

Die Galionsfigurwirkung hätte kaum größer sein können. Eventuell wäre ein Migrationshintergrund und etwas Genderkram noch effektiver gewesen, aber es hat auch so ausgereicht. Weiblich, jung, behindert – perfekt.

Dieses Jahr allerdings kam Corona der Bewegung dazwischen. Außer ein paar Marketingauftritten passierte nichts. Gut – wie will man auch freitags die Schule schwänzen, wenn die Schule ausfällt? Nur radikale „Moraliban“ wie beispielsweise „Extinction Rebellion“ halten den Hype zur Freude von Ökoterroristen und der „Generation ICH“ etwas am Laufen – aber das war’s dann auch schon im Moment.

Ich persönlich finde es sehr angenehm, derzeit nicht auch noch mit den arroganten Egomanen von FFF konfrontiert zu werden, wenn man seine tägliche Dosis Nachrichten konsumiert. Bezeichnend für diese Bewegung ist, dass sie – wie unsere gesamte Zeit – schnelllebig ist und nicht genug Substanz hat, um dauerhaft bestehen zu können.

Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen kurz und knapp unterhalten werden wollen. Statt eines Buches, das mehrere Stunden Zeit in Anspruch nimmt, konsumiert man häppchenweise Stories auf Facebook und Instagram oder Videos auf YouTube, die aber bitte nicht länger als 5-10 Minuten sein dürfen. Hintergründe interessieren nicht, sie stören eigentlich nur. Eine eigene Meinung kann so kaum gebildet werden, benötigt man dafür doch Zeit, die einem beim „Bingen“ fehlt.

Vielleicht ist diese aktuelle Verschnaufpause aber auch die Gelegenheit, genau das nachzuholen? Denn was genau wollen diese Personen eigentlich, die bisher so vehement den Untergang der Welt propagiert haben?  Die Umwelt schützen? Den Planeten retten – oder die Menschheit? Neue Technologien forcieren? Altes verteufeln? Aufmerksamkeit? Einen Systemwechsel? Geld und Macht?

Nun; wahrscheinlich von allem etwas. Leider sind die Argumente nur oberflächlich betrachtet relevant. Hier lohnt es sich, zwischen den Zeilen zu lesen, Formulierungen genau zu betrachten und – wie fast schon obligatorisch – nicht nur auf die Mainstream-Medien zu hören.

Wie arrogant muss man etwa sein, wirklich zu glauben, dass sich irgendein „Klimawandel“ hinreichend beeinflussen oder gar stoppen ließe? Für wie wichtig halten diese Menschen sich, wenn sie glauben, dass man nur alles auf Windkraft und Solarstrom umstellen muss, damit man auf ewig so weiterleben kann wie bisher?

Das Klima wandelt sich. Daran gibt es nichts zu rütteln. Doch wird es diese Art Wandel immer geben! Der Mensch ist nur so egozentrisch und überheblich geworden, dass er nicht nur ganze Landstriche in nie gekanntem Ausmaß zerstört und vergiftet, um saubere Elektromobilität für die Massen bereitzustellen (siehe z.B. die Atacama-Wüste in Südamerika oder die „Kobold“-Minen in Afrika), sondern auch dieselben Methoden in heimischen Gefilden verteufelt („Hambi“), obwohl dort anschließend die Natur wiederhergestellt wurde und wird – im Gegensatz zu auf Jahrhunderte verseuchten Gebieten weit weit weg vom heimischen Soja-Latte-Shop.

Der Klimawandel ist da und er wird sich nicht aufhalten lassen. Auch eine nennenswerte Verzögerung wird nicht möglich sein. Man beachte: Wir können das Wetter, das weitaus einfacher zu handhaben ist als das globale Klima, nur für wenige Tage halbwegs verlässlich vorhersagen – aber wir wissen angeblich genau, was den Klimawandel wie beeinflusst?

Die Modelle sagen stets dasselbe: „Wenn das so weitergeht…“; eine Formulierung, die sich als Einleitung für jede spekulative Annahme verwenden lässt. Jede Aussage danach ist per se korrekt, denn „wenn es so weitergeht“ impliziert eine simple Extrapolation. Eine Überzeichnung wäre, wenn sich jemand bei einsetzender Flut an den Strand setzt, vier Stunden lang den Anstieg des Meeresspiegels misst und dann eine Abhandlung verfasst, dass, „wenn es so weitergeht“, in vier Tagen die ganze Welt unter Wasser steht.

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ ist eine weitere Formulierung, die suggeriert, dass wir schon seit Menschengedenken Daten sammeln würden und auf diese zugreifen könnten. In einer Welt, in der jedes Wissen jederzeit und überall zugänglich ist, scheint diese Schlussfolgerung naheliegend – doch dem ist nicht so. Der Bezugspunkt dieser „Wetteraufzeichnungen“ bezeichnet nämlich stets das Jahr 1881. Alle Bezüge bilden also nur einen Zeitraum von knapp 140 Jahren ab. Die vielen zehntausend Jahre der Menschheitsgeschichte davor bleiben unberücksichtigt, ebenso die Millionen und Milliarden Jahre, die dieser Planet existiert und Leben beherbergt. Nehmen wir nur die letzten 14.000 Jahre menschlicher Zivilisation als Basis, so prognostizieren Umweltfanatiker wie FFF den Weltuntergang anhand von Daten, die weniger als 1 Prozent dieser Zeitspanne abdecken. Da ist das Beispiel mit Ebbe und Flut weitaus näher an der Wirklichkeit.

Jede Generation hat ihre Umweltschützer und -aktivisten. Im Informationszeitalter ist alles schneller und größer, zumindest scheint es so. Man kann seine Ansichten schneller weltweit verbreiten, und mit genügend Panik und Angst findet man auch reichlich Anhänger, die froh sind, sich endlich als Teil einer Gruppe fühlen zu dürfen. Fakten werden verdreht oder weggelassen, Gegner werden diffamiert, beleidigt, bekämpft. Analogien gibt es z.B. auch zu den Kritikern der Corona-Maßnahmen, die ebenso in eine Ecke gestellt, ausgegrenzt, beleidigt und angegriffen werden. Es zählt nur die Haltung – ob richtig oder falsch, angemessen oder übertrieben, zielführend oder aktionistisch, ist dabei uninteressant. Die einen sind Klimaleugner, die anderen Coronaleugner. Und alle sind sie Nazis oder Intolerante.

Was nun aber tun mit dem Klimawandel?

Nun, die zwei Jahre Hype um Aspi-Greta und ihre Marketingmaschinerie haben gezeigt, dass sich Massen recht leicht mobilisieren lassen. Nur wenn es darum geht, selbst etwas Nachhaltiges zu tun was über das Benutzen von Mehrweg-Coffee-ToGo-Bechern hinausgeht, wird die Luft sehr dünn.

Man muss sich vor Augen halten, dass die Klima-Aktivisten von der Angst anderer leben. Und wenn deren Furcht vor irgendetwas anderem – wie z.B. Corona, egal ob gerechtfertigt oder nicht – plötzlich größer ist als die zuvor geschürte Angst vor einer unbewohnbaren Welt, geht ihnen schnell die Puste aus – und irgendwann vielleicht sogar das Geld.

Wir haben es also in der Hand: schenkt diesen geistigen Brandstiftern, diesen Agitatoren der Angst keine Aufmerksamkeit, dann verschwinden sie von ganz alleine.

Haltet euch vor Augen, dass der Klimawandel zwar eine Tatsache ist, dass wir aber – abgesehen von einer minimalen Verzögerung, die nur noch durch extremste Anstrengungen auf globaler Ebene erreichbar wäre – nichts dagegen machen können. Die Klimazonen verschieben sich in den nächsten Jahrhunderten, und wer kann, sollte sich nach Möglichkeit Richtung Norden begeben. Das derzeitige Klima in unseren Breiten (gemäßigte Zone) wird dem bisherigen Klima Südeuropas weichen (subtropische Zone). Die Regionen rund um den Polarkreis werden zur neuen gemäßigten Zone.

Man kann es an unseren Wäldern beobachten, man sieht es in Erdschichten und Eisbohrkernen. Das Klima wandelt sich – Probleme gibt es damit aber nur, wenn wir krampfhaft versuchen, etwas Unaufhaltbares aufzuhalten, statt uns damit zu arrangieren und zu lernen, damit zu leben und uns anzupassen.

Früher gab es Völkerwanderungen wenn sich das Klima gewandelt hat, heute ist man dumm und stur und wehrt sich gegen die Natur, die man doch so in den Himmel lobt. Die Arroganz der Aktivisten lässt kein Weglaufen zu. Sie leben nicht mit, sondern zumindest genauso gegen die Natur, die sie bekämpfen.

von Alexander Heil

Diesen Beitrag gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter: https://www.hallo-meinung.de
oder bei Youtube unter:
https://www.youtube.com/watch?v=vtFbVKD0iXM&feature=youtu.be

_____________

Wichtige Info :
Bitte schaut das Video von Peter, denn nur mit eurer Unterstützung können wir unsere Arbeit für Demokratie und Meinungsfreiheit weiterhin ausführen.
https://www.youtube.com/watch?v=sbHqTkOtvRs&feature=youtu.be

Wir bewegen Deutschland 🖤❤️💛

Hier könnt ihr uns direkt unterstützen:
Per Paypal: https://paypal.me/HalloMeinung

Per Überweisung:
Zahlungsempfänger:
Hallo Meinung – Gesellschaft für freies Denken und politische Einflussnahme mbH
IBAN: DE21760501010013963582
BIC: SSKNDE77XXX
Bank: Sparkasse Nürnberg
Verwendungszweck: Vorname/Name

Dein Herz schlägt für Hallo Meinung?
Ob Shirts oder Tassen, für große & kleine Fans, schau bitte hier:🖤❤️💛
Hallo Meinung-Shop

Herzlichen Dank für deine Unterstützung.
Es grüßt dich Peter und Team

Wir behalten uns vor, Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen

__CONFIG_group_edit__{}__CONFIG_group_edit__
__CONFIG_local_colors__{"colors":{},"gradients":{}}__CONFIG_local_colors__
  • [Verehrtes HM-PC-Hygiene-Team, bitte lesen Sie den Kommentar aufmerksam, bevor Sie ihn, wie fast alle kritischen Beiträge, löschen. Diese Zeit sollten Sie angesichts der sinkenden Zugriffszahlen locker haben.]

    „Früher gab es Völkerwanderungen wenn sich das Klima gewandelt hat, heute ist man dumm und stur und wehrt sich gegen die Natur, die man doch so in den Himmel lobt.“
    Und im nächsten Artikel schreiben Sie dann wieder, dass wir auf keinen Fall weitere Flüchtlinge aus Afrika in die EU lassen und locken sollten. Das zeigt sehr deutlich, dass Sie gar nicht bereit sind, Ihre Pseodo-Logik zu Ende zu denken.

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
    >