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Warum „Der Spiegel“ an Auflage verliert 

 15. Juli 2020

von  Lukas Mihr

„Sagen, was ist.“: Dieses Zitat begrüßt die Besucher im Foyer des Spiegel-Hauses im Hamburg an der Ericusspitze. Rudolf Augstein, Gründer des Nachrichtenmagazins, hatte es seinen Nachfolgern mit auf den Weg gegeben.

Heute wird „Der Spiegel“ diesen hohen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Längst sind die Redakteure zu Claqueuren der Regierungspolitik geworden. Die Aufnahme von über 1 Mio. Flüchtlinge ab 2015 wurde euphorisch gefeiert, die sexuellen Belästigungen in der Kölner Silvesternacht wurden unter den Teppich gekehrt, bis der Druck in den sozialen Medien zu groß wurde. Der Fall Claas Relotius muss an dieser Stelle wohl kaum noch einmal erläutert werden.

Dabei war „Der Spiegel“ in früheren Jahrzehnten tatsächlich der Wahrheit verpflichtet. Missstände im Land wurden schonungslos angeprangert, wie mittlerweile nur noch in den alternativen Medien.
Fast schon müsste sich der Spiegel in der Rückschau selbst „rechtspopulistische Hetze“ attestieren.

Einige Beispiele:

Heute bejubelt der Spiegel unkritisch Greta Thunberg, die auf Öko-Strom setzt und apokalyptische Szenarien über die Folgen des Klimawandels malt. Es ging auch anders: 2007 berichtete ein Artikel , dass die Angaben über die Zahl des Todesopfer bei der Tschernobyl-Katastrophe massiv übertrieben seien.
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54002273.html

Hier ein weiteres Beispiel:

Heute zeigt „Der Spiegel“ Sympathie und Verständnis für die linksradikale Black-Lives-Matter-Bewegung und die gewaltsamen Rassenausschreitungen in den USA nach dem Tode George Floyds. Wahrheitswidrig wird die US-Polizei als rassistisch bezeichnet, obwohl sich dieser Verdacht statistisch nicht erhärten lässt.

1965 wurde über Rassenunruhen unter der Überschrift „Der häßliche Neger“ noch ganz anders berichtet: „Im Feuerschein des blutigsten Rassenkrawalls der US-Geschichte sah die Nation einen Typus Neger, den bis dahin nur der fanatische Ku-Klux-Klan beschworen hatte: den tierischen, unberechenbaren, bösartigen Schwarzen – den häßlichen Neger.“

2002 hieß es in einem Artikel, dass Rassismus gegen Schwarze in den USA nur noch eine Minderheitenposition sei . Ein Schwarzer, der nur wolle, könne den Bildungsaufstieg aus eigener Kraft schaffen. Er stieße dabei nicht auf den Widerstand der Weißen, sondern auf den anderer Schwarzer. Diese würden Bildungsaufsteiger als Verräter ansehen und ihnen absprechen, „echte Schwarze“ zu sein.

Auch gegenüber dem Islam waren klare Töne an der Tagesordnung. 1987 befasste sich eine Spiegel-Ausgabe unter dem Titel „Blutiger Islam“ mit der Gewaltherrschaft der Mullahs im Iran. 20 Jahre später warnte ein Halbmond über dem Brandenburger Tor auf dem Titel-Cover des Heftes vor der „stillen Islamisierung“ im „Mekka Deutschland“ . In der gleichen Ausgabe fragte ein Artikel: „Haben wir schon die Scharia?“ Im gleichen Jahr wurde auch berichtet, dass es schon lange vor dem europäischen Sklavenhandel einen islamischen Sklavenhandel gab.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46273856.html https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25990827.html https://www.spiegel.de/spiegel/print/index-1987-33.html https://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2007-13.html

1964 hatte der Artikel „Braune Flut“ vor der Einwanderung hunderttausender Algerier nach Frankreich gewarnt . Französinnen würden die Freibäder meiden, da ihnen die „Nafris“ die Bikinis von Leib reißen wollten. Ebenso wird die hohe Arbeitslosigkeit der Algerier erwähnt, wie auch der Umstand, dass Algerier, die nur 3% der Pariser Bevölkerung stellten, für knapp 60% aller Raubüberfälle verantwortlich seien.

1982 warnte der 2004 verstorbene Martin Neuffer (ehemaliger Oberstadtdirektor von Hannover und Intendant des Norddeutschen Rundfunks) im „Spiegel“ vor dem ungebremsten Bevölkerungswachstum in der Welt. Die afrikanische Bevölkerung werde sich vervielfachen. Die USA würden durch mexikanische und Deutschland durch türkische Einwanderung massiv belastet. Arbeitslosigkeit und mangelnde Sprachkenntnisse würden in Zukunft unüberwindbare Integrationsprobleme darstellen. Das Asylrecht solle vorrangig Europäern zugutekommen. Neuffer prognostizierte ein hartes Grenzregime. Er vermutete sogar, dass die DDR ihr Modell der bewaffneten Grenze gewinnbringend exportieren könnte.

1998 berichtete „Der Spiegel“ über die Zustände im Frankfurter Vorort Dietzenbach . Dort wohnen zu über 90% Ausländer aus 80 verschiedenen Nationen. Schonungslos werden die Zustände im Elendsviertel beschrieben. Kriminalität sei an der Tagesordnung, die Polizei traue sich kaum noch, Präsenz zu zeigen. Marokkaner hätten in den Kellerräumen eine Koranschule errichtet, türkische Großfamilien würden Ziegen auf den Balkonen schächten, so dass auch die Bewohner unter ihnen Blutspritzer abbekommen. Die wenigen Deutschen würden auf die Ausländer herabsehen, die ihrerseits auf die Zigeuner herabsehen. Heute würde man das wohl „Antiziganismus“ nennen.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174775.html https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7810494.html

Es ist paradox: Gerade weil die Bürger Politik und Medien nicht mehr vertrauen, hat die Gesellschaft einen Rechtsruck erlebt. „Der Spiegel“ müsste also lediglich zu seinen früheren Zeiten zurückfinden, so er die AfD schwächen wollte. Aber jede neue Halbwahrheit gefährdet die Demokratie aufs Neue. So hieß es beispielsweise im vergangenen Sommer, vier Deutsche hätten eine Frau auf Mallorca vergewaltigt. Die kurdische Herkunft dieser „Deutschen“ wurde jedoch totgeschwiegen.

Gerade mit Blick auf sinkende Auflagenzahlen sollte sich „Der Spiegel“ meiner Meinung nach wieder auf seine Wurzeln besinnen.

Lukas Mihr


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