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In diesem Wahlkampf gilt offenbar: wer als erster blinzelt, hat verloren. Mehltau scheint über dem Land zu liegen, es ist der der Merkeljahre, der alles lähmt und alle Geräusche zu ersticken scheint. Wer sich als erster zu irgendeinem Thema – außer dem des Weltuntergangs, versteht sich – konkret äußert, fürchtet, schwer verprügelt zu werden, das gilt für die CDU genauso wie die AFD, für die Grünen wie für die SPD.

Wobei letztere, die SPD, immerhin durch den Vorschlag Erwähnung fand, auch auf Männertoiletten Sanitärbehälter anzubringen, denn schließlich müsse an menstruierende Trans-Männer gedacht werden – das ist die einst so stolze Arbeiterpartei in ihren letzten Zuckungen.

Möglicherweise riskieren die Genossen bewusst diesen Sprung auf die Witz-Seiten, auf „Vermischtes und Buntes“, um zu verhindern, dass weiter vorne, im Politik-Teil, über die rätselhaften, ja schon immens peinlichen „Erinnerungslücken“ des Spitzenkandidaten Olaf Scholz geschrieben wird, eines Mannes, dessen sprödes Kapital bisher das des rechtschaffenen Kaufmanns war. Nun agiert er wie der Mafia-Boss Michael Corleone, der sich auf sein Zeugnisverweigerungsrecht beruft, das es so in Deutschland nicht gibt – hier heißt es „Erinnerungslücke“.

Nicht nur die Mitglieder im Untersuchungsausschuss über Scholz‘ rätselhaftes Steuergeschenk von 47 Millionen an die Hamburger Warburg-Bank gehen mittlerweile an die Decke über die sogenannten „Erinnerungslücken“ des Mannes mit der Halbglatze, der in Hamburg als Erster Bürgermeister schaltete und waltete, bis ihn die Große Koalition zum Finanzminister machte.

Es ist, um es nett zu sagen: unglaubwürdig, wenn sich ausgerechnet dieser Beamte, der sich gerne einen Hang zum Pedantischen nachsagen lässt, nicht an die drei Treffen mit dem Warburg-Chef erinnern kann, die jener allerdings in seinem Tagebuch festhielt.

Man kann es auch eine unverfrorene Lüge nennen, denn die Tatsachen sprechen für sich: da ist eine traditionsreiche Privatbank in Hamburg, die mit den ohnehin krummen Cum-Ex-Deals Millionen scheffelte und keine Steuern auf die Gewinne abführte, die also beim Staat in der Kreide steht – und der Mann, der den Daumen heben oder senken kann, und der hat ihn, möglicherweise aus alter Verbundenheit zu einem für die Stadt in der Vergangenheit wichtigen Bankhaus, gehoben: Alles klar, wir lassen euch vom Haken.

Ein Donald Trump wäre für sowas längst geteert und gefedert und durch sämtliche Talkshow und Comedy-Abreibungen gejagt worden, um sodann selbstverständlich in langen und ernsten Leitartikeln über Moral und Politik in der New York Times gehenkt zu werden.

Erstaunlicherweise allerdings klettert die SPD derzeit um ein oder zwei Prozentpunkte, und das, womöglich, weil sich enttäuschte Grünen-Sympathisanten dann doch über die schon habituelle Verlogenheit ihrer Spitzenkandidatin Annalena Baerbock noch mehr aufregen.

Die Kandidatin, die zu ihrem Start nahezu die gesamte Pressemeute in den Zustand fiebriger Fans versetze, welche ihr nach TV-Interviews schon mal vor der Kamera applaudierten, hat sich als Hochstaplerin erwiesen, die nicht nur ihren Lebenslauf und ihre akademischen Lorbeeren getürkt hat, sondern auch ein eilig zusammengeschustertes Buch teils wörtlich abgeschrieben hat, oder abschreiben ließ. Von Passagen Trittins, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Deutschlandfunk, ja sogar der CDU.

Selbst das Zentralorgan der Grünen, die linke taz, forderte sie mittlerweile zum Rücktritt auf, aus Angst, dass sie das ganze „grüne Projekt“, nämlich den Griff zur Macht, durch ihre Eskapaden gefährde. Allerdings bleibt unser Lenchen aus TakaTuka Land standhaft stehen und wird sogar bereits dafür gefeiert – der Deutsche in seiner Tradition des Idealismus lässt sich durch die Wirklichkeit am Allerletzten stören in seinem Weltrettungsfuror oder der „Erziehung des Menschen“, wie Schiller sein „Projekt“ nannte, der allerdings wollte ihn nur „ästhetisch“ erziehen, also zum Kunstfreund machen.

Mittlerweile kann der Spiegel sogar melden, dass die Mehrheit der Deutschen glaubt, die Modernisierung des Landes sei in den Händen der kessen Studium-Abbrecherin Baerbock am besten aufgehoben. Wahrscheinlich weil sie unter 60 ist.

Für die CDU scheint sich der Kurs ihres Kandidaten Laschet auszuzahlen, mit vagen Versprechen einer „Modernisierungsoffensive“ eine Luke in die Zukunft aufzustoßen, ohne durch irgendeine Formulierung zu verraten, dass die gemütliche Zeit mit Bord-Bingo unter „Mutti“ Merkel nun endgültig vorbei ist, weil das deutsche Kreuzfahrtschiff in schwere Wässer gerät und der Kahn ohnehin auf Pump läuft.

Eigentlich müsste er klar Schiff machen.  Besatzung und Passagiere wachrütteln. Der Kurs der Energiewende wird die deutsche Industrienation in blackouts führen, wenn nicht schnell umgedacht wird.

Zukunftsressourcen? Hm. Unsere Schüler sind im Pisa-Test mittlerweile von Platz 12 auf Platz 25 gerutscht, noch hinter die Türkei, und die Mobilfunkabdeckung ist schlechter als die Albaniens. Dafür zahlen wir die höchsten Steuern und die höchsten Energiepreise.

Gleichzeitig sind die Rentenkassen leer, denn Haushaltslöcher mussten gestopft werden, unter anderem für unerwartete Mehrbelastungen durch über eine Million Immigranten, die verköstigt werden müssen, ohne je in die Sozialsysteme eingezahlt zu haben. „Nun sind sie halt da“.

Gleichzeitig hat die Merkelregierung durch den EU-Umverteilungsfonds eifrig dafür gesorgt, dass die italienischen und die spanischen Renten sicher sind.Kurz: sie hat das Tafelsilber des Landes für das höhere Ziel einer deutschen Selbstauflösung im europäischen Wahn verscherbelt.

Laschet müsste einen Kassensturz machen. Und ein Schattenkabinett von Spezialisten präsentieren, denen man zutraut, den Karren aus dem Dreck zu fahren. Stattdessen lässt er die Bordkapelle Operetten-Evergreens und beliebte Filmmusiken spielen und eine vergreiste Gesellschaft lächelt dem Sonnuntergang entgegen.

Trotz aller Modernisierungsphrasen, ein Neuanfang ist das nicht, eher ein beängstigendes Weiter so.

Von Matthias Matussek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
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