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Wie die Pandemie unser hochwirksames Immunsystem zerstört! 

 3. April 2021

von  Daniel Matissek

Für diese sogenannte Pandemie ist ein Merkmal kennzeichnend, das in der Medizingeschichte seinesgleichen sucht: Seit einem Jahr erleben wir die massenhafte Uminterpretierung von mehrheitlich in keinster Weise nicht gefährdeten, mitten im Leben stehenden Menschen zu „Latenzkranken“, zu potentiellen Infizierten, zu Virenschleudern und Gesundheitsgefährdern. Erstmals verrennt sich das Gesundheitssystem – im Überschwang einer aberwitzigen, allergischen Hyperreaktion – in einem wahrhaftigen Prophylaxe- und Präventionskult, der immer paranoidere Züge annimmt. Alles, was unser privates, wirtschaftliches und soziales Alltagsleben ausmacht, ist davon mittlerweile durchsetzt und gehandicapt: Kerngesunde Menschen ziehen sich gesundheitsschädliche Masken vors Gesicht. Sie weichen panisch voreinander aus, halten „Abstand“ und schieben sich vorm Einkaufen oder Restaurantbesuch (sofern überhaupt noch gestattet) sterile Stäbchen bis zum Anschlag in die Nase, um sich so für wenige Stunden „freizutesten“.

Der Grundsatz, dass die Berührungsschwelle eines Normalbürgers mit dem Gesundheitssystem erst dann einsetzen sollte, wenn tatsächliche Beschwerden, Symptome, Beeinträchtigungen oder zumindest irgendein pathologischer Befund vorliegen, ist mit Corona über Bord geworfen worden – und damit auch die jahrtausendealte Weisheit und Gewissheit, dass die beste Waffe gegen Keime, Krankheitserreger und Viren seit jeher der menschliche Organismus selbst ist. Denn unser in Millionen Jahren evolutionärer Anpassung perfektioniertes Immunsystem ist immer noch am besten geeignet, mit fast allen Virenstämmen zurecht zu kommen – auch und gerade mit den Coronaviren, von denen Sars-CoV2 nicht das erste und nicht das letzte ist. Doch das wurde anscheinend vergessen

Im Zuge einer beispiellosen Gehirnwäsche gelang es interessierten politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Eliten, gegen unsere eigenen angeborenen Schutz- und Überlebensmechanismen ein tiefes Misstrauen zu schüren, und stattdessen blind auf staatliche „Maßnahmen“, Schutzvorkehrungen, Verhaltensänderungen („AHA“) und Impfprogramme zu schwören. Der ausgerufene Vernichtungskrieg gegen ein Virus, das – anders als etwa Pest, Tollwut oder Ebola – eben nicht jeden dahinrafft, sondern allenfalls und fast immer nur die, deren Stunde ohnehin geschlagen hätte, zeugt von einer Hybris und Gottanmaßung, die selbst Nietzsche hätte erschaudern lassen. Der „Zero-Covid“-Wahn, die mit religiöser Inbrunst gerittene Donquichotterie, eine der kleinsten und doch wirkungsmächtigsten genetischen Strukturen des Planeten obsessiv eliminieren zu wollen, die sich noch nie hat besiegen lassen, nimmt dabei Kollateralschäden in Kauf, die weit schwerwiegender sind als die bloßen wirtschaftlichen Lockdownfolgen.

Denn alle Maßnahmen, mit denen wir versuchen, ein einziges, inzwischen schon zehntausendfach weitermutiertes Virus auszurotten, haben vor allem eines bewirkt: Unser bester und in der Mehrzahl der Fälle real einzig nötiger Schutz dagegen, unsere natürliche Immunabwehr, wurde geschwächt und beschädigt. Mit der Folge, dass wir immer empfänglicher für auch harmlose und bislang stets gut bewältigbare Krankheiten werden. Anstelle diese natürliche Firewall unseres Organismus zu kräftigen und zu stimulieren, schreibt man uns Abstand, Desinfektions- und Hygienezwänge, Masken und natürlich Impfungen in geradezu zeremonieller Gründlichkeit vor – was uns immer anfälliger macht für Erreger und auch Allergien. Vor allem aber – und in immer gravierenderem Ausmaß – werden wir abhängig gemacht von einer künstlichen Immunisierung durch in unsere Körper gespritzte, im Eiltempo entwickelte Impfstoffe.

Neben besorgten Medizinern schlagen nun auch Evolutionsbiologen Alarm. Der renommierte Genetikprofessor Bernd Schierwater, der in Hannover und New York forscht, redete diese Woche in der „Bild“ Tacheles: Er warnt, die seit einem Jahr anhaltenden Lockdown-Maßnahmen würden der Menschheit auch biologisch deutlich mehr schaden als nutzen. Selbst wenn die staatlichen Interventionen zu einem kurzfristigen Rückgang von Inzidenzzahlen führten, so sorgten sie langfristig für Anstiege der Corona-Zahlen und auch anderer Erkrankungen – und zwar, so Schierwater, weil sie eine schwerwiegende Immunschwächung eines Großteils der Bevölkerung verursachen. Der Experte verweist darauf, dass unser Immunsystem neben dem Nervensystem die komplexeste funktionale Einheit im menschlichen Körper sei und uns sehr gut vor Erregern schützen kann. Insbesondere sorgt nämlich das sich bei jedem Kontakt mit einem Erreger bildende, zelluläre „Präzisionsgedächtnis“ für hochspezifische Antikörper, die ein Leben lang aktiv bleiben.

Welches Potential körpereigene hochwirksame Abwehrstoffe auch für Sars-CoV2 bedeuten, bestätigt auch die letzte Woche veröffentlichte Entdeckung eines Ulmer Forscherteams: Die Wissenschaftler konnten ein bislang unbekanntes Protein isolierten, das sich als bahnbrechend bei der Behandlung von Covid-19 erweisen dürfte; nur einer von vielen Belegen für das geradezu unerschöpfliche Potential des menschlichen Abwehrsystems, das bislang überhaupt nur teilweise verstanden ist. Doch statt auf diese hochpotenten Selbstheilungskräfte zu vertrauen, setzt die Pandemiepolitik auf das genaue Gegenteil: Die durch den Lockdown (und erstrecht die jetzt von politischen Corona-Psychopathen wie Karl Lauterbach geforderten Ausgangssperren) verstärkte Bewegungsarmut und steigender psychischer Stress sorgen dafür, dass unsere Immunabwehr immer weiter geschwächt und aus dem Gleichgewicht gebracht wird.

Inzwischen sind wir gar soweit, dass die offizielle Gesundheitspolitik – wie weite Teile der Bevölkerung – nur noch die künstliche Immunisierung durch (mit in ihrer Wirkweise und Schutzfunktion noch überhaupt nicht hinreichend belegte) Impfstoffe als „Goldstandard“ akzeptiert. Die Impfung wird infolgedessen noch „sicherer“ bewertet wird als etwa die die nach einer überstandenen Infektion gebildeten natürlichen Antikörper. Derartige Impfhörigkeit und positivistische Pharma-Gläubigkeit führen zu einem blindem Vertrauen in gentechnisch manipulierte Wirkstoffe –  und das, obwohl bis vor Corona immer eine ausgeprägte, gesunde Skepsis der breiten Bevölkerung gegen jedwede Form gentechnischer Anwendungen bestanden hatte. Ganz so, wie die Menschen es plötzlich für selbstverständlich und sogar gesundheitsfördernd halten, eine in der Evolution noch nie existierende und von der Natur schlicht nicht vorgesehene Abschirmung der Atemwege durch feinporige Partikelfiltermasken in Daueranwendung zu praktizieren (unter Inkaufnahme von Atembeschwerden durch geringere Sauerstoffzirkulation, erhöhtem CO2-Spiegel in der Atemluft und Erschwernis des natürlichen Auswurfs krankmachender Substanzen beim Husten, Niesen, Spucken, Ausatmen): So empfinden sie jetzt künstliche Experimentalimpfungen als „lebensrettend“.

Ob allerdings diese Impfungen – sowohl das in Verruf geratene Astrazeneca wie auch die zu Unrecht als risikoärmer bewerteten mRNA-Wundermittel etwa aus dem Hause Pfizer/Biontech – selbst nach vollendeter Durchimpfung die dauerhafte Erlösung bringen, erscheint mit Blick auf bereits angedrohte „Super-Mutanten“ und fehlende Impfsterilität mehr als fraglich. In Staaten mit hohem Impffortschritt – Chile, Serbien und sogar Israel – sinken die Inzidenzwerte trotz eigentlich längst überschrittener „Herdenimmunität“ dennoch nicht, weshalb dort teilweise wieder neue Lockdowns drohen oder bereits verhängt werden. Kein Wunder: Viren verändern sich eben schneller als menschliche Impfstoffe. Umso verheerender wirkt es sich aus, wenn wir unser wichtigstes und leistungsstärkstes Werkzeug immer weiter schwächen und unterfordern: unser eigenes Immunsystem.

Klartext

von Daniel Matissek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=dy7ysJa58ow

Verwendete Quellen:

https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/wissenschaft/ratgeber/immun-forscher-kritisiert-lockdown-massnahmen-schaden-uns-menschen-75899956,jsRedirectFrom=conversionToLogin,view=conversionToLogin.bild.html

https://www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/coronavirus/corona-studie-koerpereigenes-protein-hemmt-verbreitung-neuer-ansatz-behandlung-art-5183875

Für die Lockdowns trotz Durchimpfungen:

https://www.theguardian.com/global-development/2021/mar/28/chile-coronavirus-lockdowns-vaccination-success

https://www.sueddeutsche.de/politik/serbien-covid-19-lockdown-1.5227539

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/03/15/die-corona-news-des-tages

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