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ZDF-Moderator Böhmermann will für manche die Meinungsfreiheit abschaffen – Können wir mit ihm anfangen? 

 10. September 2021

von  Niklas Lotz

Er hat es wieder getan. Jan Böhmermann, die menschgewordene Grenzüberschreitung, hat einmal mehr seine totalitäre und gefährliche wahre Gesinnung offenbart. Diesmal ist sein Standpunkt besonders skurril, denn er fordert offen den Ausschluss von Meinungen bei ARD und ZDF, die „menschenfeindlich“ seien. Die Überschrift hätte hier also auch sein können: Jan Böhmermann fordert kurioserweise seinen eigenen Rauswurf.

Mitten im Gespräch bei Markus Lanz ist Jan Böhmermann regelrecht ausgerastet und hat sich in Rage geredet. Der Grund? Seiner Meinung nach seien in der Vergangenheit zu viele kritische Virologen zu Markus Lanz eigeladen worden. Die Standpunkte dieser Virologen bezeichnete Böhmermann als „menschenfeindlich“, ohne dafür nähere Begründungen liefern zu können. Er meinte, man hätte diese Virologen nur eingeladen, um auch die „andere Seite“ des Meinungsspektrums einzuladen, dies solle aber in Zukunft bitte nicht mehr passieren.

Sichtlich irritiert war auch Markus Lanz, der Böhmermann entschieden widersprach. Der Gipfel des Ganzen: Böhmermann behauptete allen Ernstes, Virologen wie Hendrik Streeck wären „fachlich“ nicht geeignet, um über Corona-Themen bei Lanz zu reden. Virologen sind also fachlich nicht geeignet? Zum Glück haben wir den Universalgelehrten Jan Böhmermann, der ja für alles fachlich geeignet ist. Mag das auf den ersten Blick noch grotesk und lustig wirken, so wird einem die gefährliche Tragweite des Ganzen wenig später sehr bewusst.

Jan Böhmermann war hier keineswegs in seiner Rolle als Satiriker aktiv. Es war eine ernsthafte Podiumsdiskussion, bei welcher er ernsthaft seinen privaten Standpunkt vertreten hat. In der Vergangenheit war es bei ähnlichen Situationen schon häufiger zu solchen Äußerungen von Böhmermann gekommen. So stellte er mehrfach die FDP in die Nazi-Ecke, hetzte aggressiv gegen die AfD oder diffamierte Kritiker der Corona-Maßnahmen. Teilweise hatte dies gar keinen satirischen Kontext mehr, sondern war eher im aggressiven Wutbürger-Stil verfasst. Nachdem Donald Trump auf Twitter gesperrt wurde, sprach sich Böhmermann beispielsweise ernsthaft für eine Zensur aller ähnlichen Meinungen aus. Wörtlich forderte er ein „Zeitalter der Überzensur“.

Wir sehen also, der totalitäre Wunsch nach Zensur ist bei Böhmermann weder neu noch irgendwie versteckt. Dieser Mann kommuniziert ganz offen, dass er außer seiner eigenen Meinung keine andere zulassen möchte. Nun ist er zwar noch nur ein zweitklassiger ZDF-Moderator und kein Politiker, allerdings sind bei ihm die Grenzen zur politischen Agitation fließend. Mal sammelt er Spenden für Organisationen, die mehr Migranten nach Europa bringen, mal gründet er im Internet Gruppierungen, die Andersdenkende bekämpfen sollen.

Dass dieser Mann vom ZDF ins Hauptprogramm befördert wurde, zeigt leider auch sehr deutlich, wo der öffentlich-rechtliche Rundfunk ideologisch mittlerweile steht. Irgendwo zwischen der grünen Jugend und dem schwarzen Block in Hamburg ist das Witze-Spektrum von Böhmermann platziert, tendenziell rückt es immer mehr in die Nähe von doch sehr unlustigen historischen Figuren wie Stalin und Mao. Die Welt von Böhmermann ist eine, in der die Ausgrenzung von Andersdenkenden etwas Schönes ist und es als lustig empfunden wird, diesen Menschen zu schaden. Dass diese Haltung selbst zutiefst menschenfeindlich ist, ist der Widerspruch, der sich durch die gesamte Figur Böhmermann zieht.

Wenn wir also in Zukunft bestimmte Meinungen ausschließen, dann sollte man die Frage aufwerfen, warum wir nicht mit dem menschenfeindlichen Böhmermann selbst anfangen? Er ist es doch, der Gewaltfantasien verbreitet und Dieter Nuhr die „Fresse polieren“ möchte. Er ist es doch, der Strache „brennen sehen“ will, der über einen Bombenangriff auf Sachsen witzelt. Würde man nun wirklich gegen Hass und Hetze vorgehen, wäre dieser Mann der Erste, dem man den Mund verbieten müsste.

Nein, man kann die Ergüsse von Böhmermann nicht mehr ignorieren. Solange dieser Mensch von unseren Rundfunkgebühren lebt, sollten wir niemals aufhören dagegen anzukämpfen. Jeder von uns sollte sich bewusst machen, dass solche Personen nur so stark werden konnten, weil sie lange Zeit keinen Widerstand erfahren haben. Die Mitte der Gesellschaft muss sich offen gegen Figuren wie Böhmermann positionieren, dieser Mann muss spüren, dass ihn außer einer radikalen linken Szene jeder ablehnt. Der Druck auf die Rundfunksender muss so groß sein, dass solche Auftritte nicht mehr folgenlos bleiben und dass man sich auch in den Redaktionen darüber bewusst wird, dass es Grenzen gibt, die man in einer Demokratie nicht überschreiten kann. Dazu zählt vor allem, Hass auf Andersdenkende auszuschütten, deren Widerworte dann aber als Hass darzustellen und zu verbieten. Jan Böhmermann besteht also darauf, gewisse Meinungen auszugrenzen? Dann fangen wir doch bei seiner an. Vielleicht überlegt er sich dann nochmal, was er da eigentlich von sich gibt.

Von Niklas Lotz

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