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Zum Scheitern von Dr. Bodo Schiffmanns Widerstand2020: So einfach funktioniert Politik nicht! 

 7. Juni 2020

von  TEAM HALLO MEINUNG

Dr. Bodo Schiffmann von der Schwindelambulanz in Sinsheim hat uns allen zu Beginn der Corona-Krise viel Freude gemacht, weil er begründet eine Gegenposition gegen die offizielle Linie der Bundesregierung gesetzt hat. Von vornherein trat er dem allgegenwärtigen Alarmismus von Politik, Robert-Koch-Institut (RKI) und Medien entgegen, wo Infektionszahlen und Mortalitätsraten genannt wurden, die Schiffmann und andere für völlig überzogen hielten. Und mit den offiziellen Zahlen und Daten widerlegen konnten.

So weit eine Erfolgsgeschichte, die auch noch einmal die Relevanz der alternativen Medien und Sozialen Netzwerke im Internet eindrucksvoll belegten in einer Zeit, in der der mediale Mainstream erneut komplett versagte, seine eigentliche Aufgabe wahrzunehmen. Und das ist die Kontrolle der Regierenden und ihrer Handlungen. Wir alle mussten in diesen Corona-Wochen erleben, dass Widerspruch nicht gewünscht war und Freigeister mit einer abweichenden Meinung keine mediale Bühne mehr bekamen, um ihre Thesen vor einem großen öffentlichen Publikum darzustellen und zu begründen. Der SPIEGEL, einst in der Selbsteinschätzung (und zeitweise wirklich) das „Sturmgeschütz“ der Demokratie, liest sich in der Covid-19-Pandemie wie die weichgespülte Ausgabe der Mitarbeiterzeitschrift im Kanzleramt. Abweichende Meinungen, kluge Köpfe wurden unisono als Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikale abgewertet – so wie die Tausenden Spaziergänger überall in Deutschland, die ihren wachsenden Unmut bis heute bekunden.

Doch dann lief alles aus dem Ruder, denn Dr. Bodo Schiffmann beschloss – getragen von einer großen Schwarmintelligenz im Netz – nun auch nach politischer Macht zu greifen und die Partei Widerstand2020 zu gründen. Allein dieser martialische Parteiname, der eher an ein Antifa-Netzwerk erinnert als eine Partei für das unzufriedene Bürgertum in Deutschland, ließ ahnen, dass diese Gruppierung niemals Macht bekommen wird in diesem Land.

Die Grünen haben es geschafft vor 40 Jahren, die AfD seit 2013 auch. Beide sind Faktoren, die bleiben werden, weil die alten etablierten Parteien durch das Ignorieren neuer Bewegungen aus der Bürgerschaft selbst den Raum dafür geschaffen haben. Dutzende andere – vornehmlich von Rechts – sind kläglich gescheitert. Erinnern Sie sich noch an den Bund Freies Deutschland (BFD) in Berlin? Die Aktionsgemeinschaft Vierte Partei (AVP)? An die DSU, den Bund Freier Bürger, Die Freiheit, Die Republikaner, die Schill-Partei, Die Blauen, die LKR? Natürlich erinnern Sie sich alle, jeder von und hat das verfolgt, viele haben dort mitgemacht, manche auch in mehreren hintereinander. Und was hat es gebracht? Nichts, im besten Fall mal kurz ein gutes Gefühl, mit Gleichgesinnten an einem Tisch zu sitzen und zu jammern.

Und nun Widerstand2020, ohne Struktur, ohne Geld, ohne Programm, ohne mediale Unterstützung – nur getragen von der Selbstbegeisterung, von einer kurzzeitigen Inszenierung. Jeder, der sich auf der Homepage der jungen Partei registrierte, wurde von Schiffmann als „Mitglied“ bezeichnet. Nach wenigen Tagen habe seine Partei schon mehr Mitglieder als die AfD, behauptete Schiffmann, räumte aber ein, dass es gar nicht genug Mitstreiter gebe, die den Ansturm kanalisieren und strukturieren können. Und geradezu putzig sein Aufruf an die Ehepartner von Bundestagsabgeordneten, sie sollten ihre Lieben zum Übertritt zu Widerstand2020 bewegen. Dann werde man schnell drittstärkste Fraktion im Deutschen Bundestag sein. Als ob Abgeordnete von CDU, AFD oder SPD ihre gemütlichen Sessel im Establishment aufgeben würden, um sich einem solchen Himmelfahrtskommando anzuschließen. So funktioniert Politik nicht.

Parteigründer Ralf Ludwig informierte die Öffentlichkeit gestern Abend im Internet, dass die erst vor einer Woche gewählte Parteichefin Sandra Wesolek zurückgetreten sei. Parteivize Schiffmann trat nicht nur zurück, sondern gleich auch aus. Die dritte Mitgründerin Victoria Hamm war zuvor bereits ausgetreten. Ludwig teilte auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit: “Ich wünsche mir, dass wir ab jetzt alle Interessierten in die Partei aufnehmen können und gemeinsam als Schwarm in eine neue Zukunft aufbrechen.”

Na, dann mal viel Erfolg!

von KLAUS KELLE


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